Die EU-Zollbehörden haben 2007 deutlich mehr gefälschte Kosmetika, Spielwaren und Medikamente als im Jahr zuvor aus dem Verkehr gezogen. Fast zwei Drittel der Fälschungen stammten aus China. Immer mehr davon stellen eine Gesundheitsgefahr für Verbraucher da. mehr
Zum Abschluss des EU-Lateinamerika-Gipfels hat es nur wenige konkrete Beschlüsse gegeben. Kanzlerin Merkel lobte aber die Einigkeit der Teilnehmer und "klare Bekenntnisse" zum Klimaschutz. Inzwischen traf Merkel in Kolumbien ein. mehr
Kanzlerin Merkel hat ein positives Fazit des EU-Lateinamerika-Gipfels gezogen. Im Verhältnis der beiden Kontinente habe es Fortschritte gegeben, man habe sich auf einen Kampf gegen Klimawandel und Armut geeinigt. Derweil gab es wieder Verwirrung um Venezuelas Präsidenten Chavez. mehr
Bundeskanzlerin Merkel hat mehr Einsatz der EU in Lateinamerika angemahnt. Beim Gipfel in Lima forderte sie eine enge Zusammenarbeit und Beschlüsse zu den zentralen Themen Armut und Klimawandel. Venezuelas Präsident Chavez zeigte sich Merkel gegenüber versöhnlich. mehr
Nach dem überraschenden Vorschlag im Februar macht E.ON nun offenbar ernst: Bis zum Herbst will der Energiekonzern der EU-Kommission konkrete Pläne für einen Verkauf seines Stromnetzes vorlegen. Erste Details gab E.ON-Chef Bernotat bekannt, der Aufsichtsrat stimmte bereits zu. mehr
Aufgrund der dramatischen Lage in Birma hat die EU-Kommission eine Dringlichkeitssitzung der Entwicklungsminister einberufen. Der zuständige Kommissar Michel sagte, er werde nach Birma reisen und mit den dortigen Behörden über Möglichkeiten internationaler Hilfe sprechen. mehr
Der seit Ende 2006 andauernde Streit in der EU über das Verhandlungsmandat für ein neues Partnerschaftsabkommen mit Russland ist beigelegt. Litauen habe seinen Widerstand aufgegeben, sagte EU-Ratspräsident Rupel. Außenminister Steinmeier reist heute nach Russland. mehr
Nächste Runde im Dauerstreit zwischen Microsoft und EU-Kommission: Der US-Konzern klagt vor dem EU-Gericht in erster Instanz gegen das verhängte Zwangsgeld in Höhe von 900 Millionen Euro. Die Kommission wirft Microsoft jahrelangen Verstoß gegen Wettbewerbsrecht vor. mehr
Der derzeitige Herrscher von Birma, der 75-jährige General Than Shwe, regiert das Land seit 1992 mit eiserner Hand. Um seine Macht zu sichern, setzt er auch auf den Rat von Astrologen. Die empfahlen ihm den Bau einer neuen Hauptstadt - und Shwe folgte ihnen. mehr
Beim Kauf von Flugtickets im Internet werden die Verbraucher oft getäuscht. Schon 2007 hatte die EU-Kommission unfaire Praktiken und irreführende Preise angeprangert. Dass sich seither wenig geändert hat, belegt ein neuer Bericht aus Brüssel. mehr
Brüssel ist Europas Hauptstadt der Lobbyisten. Geschätzt 15.000 versuchen dort, für ihre Geldgeber Einfluss auf Gesetze zu nehmen. Die EU-Kommission möchte nun mehr Transparenz in diese Aktivitäten bringen. Sie plant ein Lobbyisten-Register. mehr
Die Slowakei kann nach einer Empfehlung der EU-Kommission und der Europäischen Zentralbank (EZB) 2009 den Euro einführen. Das Land erfülle im Grunde alle Bedingungen für den Beitritt zur Wirtschafts- und Währungsunion, hieß es. Ein paar Wünsche blieben dennoch offen. mehr
Israel ist zwar ein High-Tech-Staat, trotzdem aber leben immer mehr Israelis in Armut. Für die "Working Poor" und für die Arbeitslosen ist die Lage außerordentlich schwierig. mehr
Rund ein Fünftel der Einwohner Israels sind Araber. Sie haben einen israelischen Pass, dürfen wählen und selbst gewählt werden. Dennoch fühlen sich viele von ihnen von der israelischen Politik benachteiligt. Wie etwa Daher Zeidani, Wirt aus Nazareth. mehr
Neapels Müllberge haben jetzt auch internationale Konsequenzen. Die EU-Kommission hat die italienische Regierung vor dem Europäischen Gerichtshof verklagt. Ihr Vorwurf: Italien habe den Müll nicht effektiv und schnell genug beseitigt. mehr
Für viele ultraorthodoxe Juden ist der 60. Jahrestag der Gründung Israels ein Grund zur Trauer. Sie lehnen den zionistischen Staat aus religiösen Gründen ab - so auch die fundamentalistische Gruppe "Neturei Karta". Aus dem Umkreis dieser antizionistischen Bewegung kommt auch Rabbi Josef Antebi. mehr
Als die Nazis in Deutschland an die Macht kamen, sahen - wenn auch nur wenige - Juden das Unheil der kommenden Jahre voraus. Neben den USA wurde Argentinien zum Fluchtziel. Auch Käthe Blum wanderte nach Südamerika aus - und von dort nach Israel. mehr
Israel ist - qua Statut - ein Staat für alle Juden. Die Regierung tut viel dafür, Juden zur Immigration zu bewegen - um den Charakter eines jüdischen Staates zu bewahren. Nach dem Ende des Kalten Krieges setzte die bislang größte Einwanderungswelle ein. mehr
Lange Zeit galten die israelischen Kibbuzim als Orte, in denen Sozialismus tatsächlich gelebt wurde: Die Erzeugnisse gehörten allen - und die Menschen lebten in einer engen Gemeinschaft. Heute ist das in vielen Kibbuzim nicht mehr der Fall. mehr
Die Europäische Union hat das Abkommen mit Serbien unterzeichnet, das den Weg zu einem möglichen Beitritt ebnet. Serbiens Regierung sprach von einem historischen Tag. Doch die EU fürchtet, dass Gegner des Kurses der Annäherung die Wahl im Mai gewinnen könnten. mehr
Die EU hat Serbien den Abschluss eines Abkommens für EU-Beitrittsverhandlungen angeboten. Dies soll ein Zeichen an die pro-europäischen Serben setzen. Die EU besteht aber weiter auf die Auslieferung des mutmaßlichen Kriegsverbrechers Mladic. mehr
Die EU-Kommission hat ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr auf 1,7 Prozent gesenkt. Die Inflationsrate werde in der EU mit 3,6 Prozent dagegen deutlich höher ausfallen als zuletzt vorhergesagt. Grund dafür ist die Teuerungswelle bei Nahrungsmitteln und Öl. mehr
Gerade erst haben Union und SPD einen Kompromiss bei der Suche nach einem neuen Verfassungsrichter gefunden, da gibt es wieder Streit: Für die Nachfolge von EU-Kommissar Verheugen reklamieren beide Seite das Recht, den Posten zu besetzen. Die SPD hat auch schon einen Kandidaten. mehr
Die Große Koalition will laut einem Zeitungsbericht den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt für EU-Bürger aus Osteuropa für weitere zwei Jahre - bis 2011 - blockieren. EU-Arbeitskommissar Spidla forderte daraufhin in Brüssel erneut eine schnelle Öffnung des deutschen Arbeitsmarkts. mehr
Wenn der EU-Reformvertrag in Kraft tritt, dann wird es eine Art EU-Präsident geben - und wer immer dann auf dem Chefsessel sitzt, wird das prägende Gesicht der EU sein. In Brüssel werden derzeit zwei Namen heiß gehandelt - Jean Claude Juncker und Tony Blair. mehr
In der abschließenden Bundestagsdebatte zur Ratifizierung des EU-Reformvertrags hat Bundeskanzlerin Merkel um Zustimmung für den Vertrag geworben. Sie würdigte ihn als "großes Projekt". Der Bundestag will anschließend über den Vertrag abstimmen - eine klare Mehrheit gilt als sicher. mehr
Mehr als zehntausend Menschen in Deutschland warten auf ein Spenderorgan. Zwar plant das EU-Parlament neue Gesetze. Doch die Spendenbereitschaft ist dürftig, und viele Krankenhäuser sind kaum in der Lage, potentielle Spender zu erkennen. mehr
Handys im Flugzeug. Was seit kurzem bei Inlandsflügen erlaubt ist, soll in Zukunft EU-weit möglich sein: Das Telefonat in luftiger Höhe. Die EU-Kommision hat heute technische Vorgaben bekannt gegeben, die Bordsysteme erfüllen müssen, um Reisenden den Bodenkontakt zu ermöglichen. mehr
Wer im Internet zu Terroranschlägen aufruft oder Anleitungen zum Bombenbau veröffentlicht, ist künftig ein Fall für die Strafbehörden. Bei ihren Beratungen in Luxemburg einigten sich die EU-Justizminister zudem auf eine gemeinsame Sprengstoff-Datenbank und ein Meldesystem bei Sprengstoff-Diebstählen. mehr
Die im Vergleich zu den Vorjahren deutlichen Lohnerhöhungen in mehreren Branchen werden nach Ansicht der führenden Wirtschaftsforscher zu mehr Konsum führen. Für das kommende Jahr rechnen sie zudem mit weiteren Lohnerhöhungen - bei zurückgehender Teuerungsrate. mehr
Zum Abbau der Arbeitslosigkeit und zur Förderung der Beschäftigung erhalten Bund und Länder bis 2015 rund 9,4 Milliarden Euro aus dem Europäischen Sozialfonds. Zwei Millionen Bürger in Deutschland sollen laut Arbeitsminister Scholz von den Programmen profitieren. mehr
Im Kampf um die Meinungshoheit hat China auch deutsche Medien entdeckt. Mehr als 7600 Webseiten aus der Volksrepublik riefen dazu auf, bei einer tagesschau.de-Umfrage zum olympischen Fackellauf abzustimmen. Viele Chinesen versuchten das, obwohl die Umfrage längst geschlossen ist. mehr
Das chinesische Fernsehen überträgt den Olympischen Fackellauf inzwischen mit Szenen von Demonstranten. Aber die Bilder werden nach Vorgaben der chinesischen Regierung kommentiert. Mit einer Medien-Kampagne wird der Hass gegen die westliche Berichterstattung geschürt. mehr
Unruhen in Tibet, Chaos beim Fackellauf: Schon weit vor ihrem Beginn beherrschen die Olympischen Spiele in Peking die Schlagzeilen. Wo gibt es weiterführende Informationen zu den Spielen? Wie beeinflusst die Lage in Tibet das Geschehen? tagesschau.de hat wichtige und interessante Webseiten zusammengestellt. mehr
Als achter Mitgliedsstaat hat Österreich den Vertrag zur Reform der Europäischen Union ratifiziert. Im Wiener Parlament stimmte eine breite Mehrheit der Abgeordneten für den von den EU-Staats- und Regierungschefs als Nachfolger der gescheiterten Verfassung ausgehandelten Vertrag. mehr
Tausende Gewerkschafter sind in der slowenischen Haupstadt Ljubljana für gerechte Löhne in Europa auf die Straße gegangen. Arbeiter und Angestellte aus 29 Ländern beteiligten sich an den Protesten. Die Veranstalter sprachen von 35.000 Demonstranten. mehr
Finanzminister Steinbrück und Bundesbankchef Weber haben die Banken im Zusammenhang mit der Finanzmarktkrise zu mehr Ehrlichkeit aufgefordert. Noch immer seien nicht alle Risiken offengelegt und die Krise nicht ausgestanden. Weber sagte, den Banken stehe das Schlimmste sogar noch bevor. mehr
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