Seit dem Krieg in Georgien ist das Verhältnis zwischen der EU und Russland spürbar abgekühlt. Die Verhandlungen über ein neues Partnerschaftsabkokmmen wurden auf Eis gelegt. Zur Stunde beraten die Außenminister über eine Wiederannäherung an Moskau. mehr
Bis zu 400 Milliarden Euro - Bürgschaften und direkte Finanzspritzen - soll das Rettungspaket für die deutsche Finanzwirtschaft umfassen. Einzelheiten will Kanzlerin Merkel heute vorstellen. Das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts bis 2011 gerät dadurch allerdings in Gefahr. mehr
Das Ziel ist klar: Ein gemeinsames Vorgehen der Euro-Staaten gegen die Finanzmarktkrise. In diesem Rahmen soll dann jedes Land für sich Krisenintervention betreiben. Als Vorbild - auch für das deutsche Hilfspaket - gilt Großbritannien. mehr
Wegen der internationalen Finanzkrise sind heute in Paris die Staats- und Regierungschefs der Eurogruppe zu einem Krisengipfel zusammengekommen. Ziel des Treffens ist ein gemeinsamer Aktionsplan der Euroländer zur Stabilisierung der Finanzmärkte. mehr
Die Finanzminister und Notenbankchefs der wichtigsten sieben Industrienationen (G7) wollen gemeinsam die Pleitewelle in der Bankenbranche stoppen. Man habe einen "aggressiven Aktionsplan" verabschiedet, sagte US-Finanzminister Paulson nach einem Treffen in Washington. mehr
Ein Krisentreffen jagt das nächste: Die Staats- und Regierungschefs der 15 Euroländer wollen sich am Sonntag in Paris treffen, teilte die französische Regierung mit. Ziel ist ein gemeinsamer Aktionsplan zur Bekämfung der Finanzmarktkrise. mehr
Rettungspakete und Bürgschaften sollen die aktuelle Finanzmarktkrise lösen. Doch damit sich diese Krise nicht wiederholen kann, müssen strukturelle Veränderungen her. Vorschläge dazu setzen bei den Managergehältern oder den Regeln im Bankenwesen an. tagesschau.de gibt einen Überblick. mehr
Strom und Gas sollen billiger werden. Die Energieversorger sollen deshalb nicht gleichzeitig die Leitungsnetze besitzen. Darauf haben sich die EU-Energieminister geeinigt. mehr
Das Ziel ist mehr Wettbewerb unter Versorgern. Die EU-Energieminister einigten sich auf eine Neuordnung der Gas- und Strommärkte. In der Streitfrage von Firmenübernahmen in Ländern mit strikter Trennung von Netzbetrieb und Produktion kam es zu einem Kompromiss. mehr
Der Kurseinbruch an der Wall Street hat den asiatischen Börsen herbe Verluste zum Handelsauftakt beschert. Der japanische Nikkei verlor vorübergehend mehr als elf Prozent. Gestern war der New Yorker Dow-Jones-Index zum ersten Mal seit fünf Jahren unter die 9000-Punkte-Marke gestürzt. mehr
Die britische Regierung stützt das angeschlagene Bankensystem mit 500 Milliarden Pfund - rund 640 Milliarden Euro. Mit der Hälfte davon bürgt sie für Bankanleihen, 200 Milliarden Pfund sollen als Kredite in das Finanzsystem fließen. Zudem übernimmt der Staat Anteile an acht Banken. mehr
Auch die EU will schwerwiegende Bankenpleiten verhindern. Bei einem Treffen in Luxemburg einigten sich die Finanzminister der 27 Mitgliedsstaaten, "systemrelevante Finanzinstitute zu unterstützen". Zuvor hatten die 15 Euro-Staaten einen ähnlichen Beschluss gefasst. mehr
In Island stehen die Banken ab sofort unter Kontrolle der Regierung. Das Parlament verabschiedete in der Nacht entprechende Notstandsgesetze. Es bestehe die Gefahr eines Staatsbankrotts, sagte Premier Haarde. Als entscheidende Ursache gilt die Expansionspolitik der isländischen Banken. mehr
Die Euro-Länder haben angekündigt, alles zu tun, um Großbanken vor dem Zusammenbruch zu retten. Heute beraten sie mit den übrigen EU-Staaten über das weitere Vorgehen. Während die Kommission nach deutschem Vorbild die Garantien für Sparer erhöhen will, stieß dies bei einigen Staaten auf Kritik. mehr
Im Zuge der Finanzmarktkrise geben immer Staaten uneingeschränkte Garantien für private Bankeinlagen. Großbritannien sah sich nur veranlasst, die Garantiesumme um rund 40 Prozent anzuheben. Island ging wesentlich weiter: Die Regierung will alle Banken unter ihre Kontrolle stellen. mehr
Nach dem deutschen Vorstoß wollen auch andere EU-Länder einen besseren Sparer-Schutz einführen. Österreich, Dänemark und Schweden kündigten wie zuvor Irland und Griechenland an, private Spareinlagen staatlich zu schützen. Ab heute beraten die EU-Finanzminister über die Krise. mehr
Finanzminister Steinbrück hat den Rücktritt von HRE-Chef Funke gefordert. Eine weitere Zusammenarbeit sei "undenkbar". Steinbrück zeigte sich höchst verärgert über das Verhalten des Bank-Managements: Er und die Kanzlerin hätten aus der Presse von dem erneuten Liquiditätsloch erfahren. mehr
Das Rettungspaket für die Hypo Real Estate wird aufgestockt. In einer Krisensitzung sagten die Banken 15 Milliarden Euro zusätzlichen Kredit zu. Die von Bund und Banken garantierte Summe steigt damit auf 50 Milliarden Euro. Der Bund gab zudem eine Garantie für alle Spareinlagen. mehr
Angesichts der sich verschärfenden Bankenkrise versucht Bundeskanzlerin Merkel die deutschen Sparer und Sparerinnen zu beruhigen: Erstmals stellte die Bundesregierung eine Komplettgarantie für private Spareinlagen in Aussicht. mehr
Es bleibt dabei: Die vier größten europäischen Länder gehen im Kampf gegen die Finanzkrise getrennte Wege, wollen sich aber abstimmen. Das ist das Ergebnis eines Krisengipfels auf Einladung von EU-Ratspräsident Sarkozy. Der hätte dagegen gern gemeinsame Rettungsanstrengungen gesehen. mehr
Das 35 Milliarden Euro schwere Rettungspaket für den angeschlagenen Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate ist gescheitert. Das teilte der Münchner Konzern am Abend mit. Zuvor hatten Medien berichtet, die Summe von 35 Milliarden Euro werde wohl ohnehin kaum ausreichen. mehr
Ein gemeinsames Programm zur Rettung der Banken nach US-Vorbild möchte EU-Ratspräsident Sarkozy - allerdings winken viele Partner, darunter Deutschland, ab. Klar ist aber auch: Die Zeit der nationalen Alleingänge ist vorbei. Und so tagen die Spitzen der EU zur Stunde in Paris. mehr
Ein gemeinsames Programm zur Rettung der Banken nach US-Vorbild hat in der EU offenbar keine Chance. Dennoch bemühen sich die Europäer zur Stunde in Paris, ein Signal gegen die Krise aussenden. Das Ziel lautet: Vertrauen schaffen. mehr
In einem zweiten Anlauf hat das US-Repräsentantenhaus den nachgebesserten milliardenschweren Plan zur Rettung des Finanzsektors gebilligt. Im Weißen Haus nahm man die Entscheidung mit großer Erleichterung auf. US-Präsident Bush setzte das Gesetz kurz darauf in Kraft. mehr
Es ist die größte staatliche Finanzhilfe der US-Geschichte: In höchster Not hat die Regierung ein 700-Milliarden-Paket zum Aufkauf fauler Kredite geschnürt. Doch was weiß man über den Rettungsplan? Und woher soll das Geld eigentlich kommen? Fragen und Antworten zur "Operation Bankenrettung". mehr
Die Niederlande übernehmen das heimische Banken- und Versicherungsgeschäft des angeschlagenen belgisch-niederländischen Finanzkonzerns Fortis. Preis: 16,8 Milliarden Euro. Bereits in der vergangenen Woche hatte es eine staatliche Finanzspritze für Fortis gegeben. mehr
Der US-Senat hat den Plan zur Rettung der Banken gebilligt. 74 Senatoren stimmten für das Paket, 25 dagegen. Nach der Ablehnung im Repräsentantenhaus war das Paket noch einmal überarbeitet worden - und um rund 100 Milliarden Dollar teurer geworden. mehr
Noch einmal wurde der Rettungsplan der US-Regierung für die angeschlagene Finanzbranche verändert, um die Zustimmung im Kongress zu sichern. mehr
Plötzlich wissen alle: Die gierigen Banker sind Schuld an der Finanzmarktkrise. Aber die US-Politiker, die diese Vorwürfe erheben, waren zum Teil vor nicht allzu langer Zeit selbst Banker - oder sollten diese zumindest kontrollieren. mehr
Angesichts der dramatischen Auswirkungen der internationalen Finanzkrise plant die EU-Kommission eine Verschärfung der Bankenaufsicht. Dazu gehört die Begrenzung der Kreditvergabe zwischen Banken, die Gründung eines EU-Kontrollgremiums und ein Selbstbehalt bei Kreditverkäufen. mehr
Der europäische Finanzsektor muss sich auf eine stärkere Regulierung einstellen. Die EU-Kommission legte Vorschläge für eine bessere Bankenaufsicht und strengere Regeln für Kreditgeschäfte vor. Im Fokus ist vor allem der Handel mit faulen Krediten. mehr
Die EU-Kommission will den Bankensektor stärker regulieren und die Aufsicht verbessern. Sie legte Pläne vor, die den Verkauf riskanter Kreditpapiere beschränken. Das Gesetzespaket soll die Banken zwingen, Kreditrisiken sorgfältiger zu prüfen als in der Vergangenheit. mehr
Eineinhalb Monate nach dem Südkaukasus-Krieg haben EU-Beoachter damit begonnen, die Waffenruhe in Georgien zu überwachen. Nach Verhandlungen mit den stationierten russischen Truppen durften sie nun doch in die Pufferzone um das abtrünnige Gebiet Südossetien fahren. mehr
Der Sanierungsplan für die angeschlagene WestLB steht auf dem Prüfstand. Die EU-Kommission leitete eine genaue Untersuchung des Plans zur Rettung der Landesbank ein. Die Bundesregierung fürchtet wegen der EU-Forderungen zur WestLB um die Stabilität des Finanzystems. mehr
Die britische Regierung hat aus Brüssel grünes Licht für die Rettung der Hypothekenbank Bradford & Bingley erhalten. Die Verstaatlichung und die Übernahme fauler Kredite mit einem Volumen von 63 Milliarden Euro stünden im Einklang mit dem EU-Recht, teilte die EU-Kommission mit. mehr
Die rund 300 Beobachter der EU-Mission haben mit ihren Patrouillen zur Sicherung des Friedens in Georgien begonnen. Ausgenommen aber ist die Pufferzone um die abtrünnige georgische Region Südossetien. Die dort stationierten russischen Truppen verhinderten am Morgen den Einsatz. mehr
Angesichts der Turbulenzen auf den Finanzmärkten will die Europäische Kommission den Bankensektor stärker regulieren. Ein Gesetzespaket sieht vor, dass Banken sich künftig stärker gegen Risiken absichern sollen. Auch eine europäische Aufsicht für grenzüberschreitende Banken ist geplant. mehr
Am Ende waren alle bloßgestellt, die tagelang um das 700-Milliarden-Dollar-Paket für die US-Finanzbranche gerungen hatten: Führende Republikaner, führende Demokraten - und vor allem US-Präsident Bush. Aber überraschend viele US-Abgeordnete waren hart geblieben und hatten den Kompromiss abgeschmettert. mehr
Nach tagelangen Verhandlungen ist das 700 Milliarden Dollar schwere Rettungspaket für die US-Finanzbranche vorerst gescheitert. Das Repräsentantenhaus lehnte den am Wochenende ausgehandelten Kompromiss in einer dramatischen Abstimmung ab. Für Donnerstag ist eine neue Sitzung einberufen. mehr
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