Spitzentreffen im Kanzleramt: Merkel setzt weiter auf Verhandlungen mit Athen mehr
Vor dem Referendum: EU-Politiker appellieren an griechische Bevölkerung mehr
Parlamentsdebatte in Athen: Streit über Reformen im Sozialbereich mehr
Es ist ein mit Spannung erwarteter Besuch: Der griechische Ministerpräsident Tsipras berät in Brüssel mit EU-Kommissionschef Juncker über Lösungen für die Rückzahlung der Schulden und über die Zukunft der Troika. Juncker deutete ein Entgegenkommen an. mehr
Wenn Griechenlands Regierungschef Tsipras auf große Unterstützung aus Italien gesetzt hat, so musste er sich mit einem "Ja, aber" zufrieden geben. Mehr wollte ihm Italiens Premier Renzi nicht zugestehen. Tsipras selbst gab sich versöhnlich. mehr
Griechenlands Ministerpräsident Tsipras hat nach einem Treffen mit Italiens Regierungschef Renzi im Schuldenstreit mit der EU Gesprächsbereitschaft signalisiert. Renzi gab sich diesbezüglich zuversichtlich, mahnte aber auch Reformen in dem Land an. mehr
Eine Lösung ist noch lange nicht in Sicht. Aber immerhin gehen Griechenland und die EU im Schuldenstreit aufeinander zu. Nachdem Athen von seinen Maximalforderungen abrückte, sagte EU-Kommissionpräsident Juncker, auch Brüssel werde seine Politik anpassen. mehr
Die neue griechische Regierung rückt von ihrer Forderung nach einem Schuldenschnitt ab. Finanzminister Varoufakis sagte, auch Umschuldungsmaßnahmen seien möglich. Er erkannte an, dass ein Schuldenerlass für viele Staaten inakzeptabel ist. mehr
Nach den scharfen Tönen in der vergangenen Woche wirbt Griechenland nun um Unterstützung in der EU. In Zypern hob er die Bedeutung seines Landes für die Stabilität Südosteuropas hervor. Auch sagte Tsipras, er wolle keinen Kredit von Russland. mehr
Nach dem offenen Streit mit der EU wirbt Griechenland nun um Unterstützung - unter den wirtschaftlich ebenfalls gebeutelten Staaten Südeuropas. Heute besucht Regierungschef Tsipras Zypern, anschließend will er in Rom und Paris Rückendeckung organisieren. mehr
Griechenlands Finanzminister Varoufakis hat einen Zeitplan präsentiert, wie er die Schuldenkrise in den Griff bekommen will. Bis Ende Mai solle eine Lösung gefunden werden. Zugleich kündigte er Gespräche in Berlin bei seinem Kollegen Schäuble an. mehr
UNICEF-Bericht: Kinder in Industriestaaten leiden unter Folgen der Finanzkrise mehr
Griechenland hat bis Herbst 2012 Schulden von etwa 301 Milliarden Euro angehäuft. Nur zwei Rettungspakete der EU und des IWF sowie ein Schuldenschnitt verhinderten den drohenden Staatsbankrott. Doch kommt Griechenland damit durch die Krise? tagesschau.de hat Hintergründe dazu zusammengestellt. mehr
Brüssel: Euro-Finanzminister beraten erneut über Griechenland mehr
Fünf Jahre nach der Finanzkrise werden die Banken doch noch zur Rechenschaft gezogen. Die Strafen, die sie zahlen müssen, erreichen ungeahnte Höhen - auch weil die Strategie der Ermittler beinahe einer Erpressung gleichkommt. mehr
In Sachen Arbeitslosigkeit ist die Eurozone weiter gespalten: Während die Quoten in Österreich und Deutschland eher gering sind, bilden Griechenland und Spanien in der Statistik das Schlusslicht. Insgesamt sind in der Eurozone 19 Millionen Menschen ohne Job. Die Quote erreichte einen neuen Höchstwert. mehr
Nachdem sich die EU auf eine Deckelung der Boni für Banker geeinigt hat, macht sich am Finanzplatz London Angst breit: Kehren jetzt die internationalen Geldhäuser Großbritannien den Rücken? Die Regierung von Premier Cameron bekommt nun den Druck aus der Bankenbranche zu spüren. mehr
Knapp die Hälfte des Aktienhandels wird an deutschen Börsen derzeit über extrem schnelle Computer abgewickelt. Das kann zu massiven Kursschwankungen führen - mit fatalen Folgen. Der Bundestag hat nun Regeln für den Hochfrequenzhandel beschlossen. Der Opposition gehen diese jedoch nicht weit genug. mehr
Die Banken in der EU müssen ab 2014 Bonuszahlungen an ihre Mitarbeiter in Grenzen halten. Das EU-Parlament und die Mitgliedstaaten einigten sich nach langen, zähen Verhandlungen nun auf eine Deckelung der Sonderzahlungen. Die darf nur noch in Ausnahmefällen höher sein als das Grundgehalt. mehr
In der Koalition gibt es Streit über die Finanzsteuer - wieder einmal. Denn den Streit gibt es solange wie die Koalition. Aber nun liegt ein Steuerkonzept der EU auf dem Tisch, auf das vor allem die Bundesregierung gedrängt hatte. Die FDP macht sich angesichts der EU-Pläne aber jetzt Sorgen um den Kleinsparer. mehr
Seit Jahren stehen Ratingagenturen wegen ihrer zu optimistischen Notenvergabe für Hypothekenpapiere im Vorfeld der Finanzkrise in der Kritik. Nun reichte das US-Justizministerium gegen den Branchenprimus "Standard & Poor's" eine Klage ein. Sie betrifft Bewertungen aus dem Jahr 2007. mehr
Schwere Vorwürfe gegen die Zentralbank in Madrid: Das Geldinstitut soll in die Krise geratene spanische Banken nicht ausreichend kontrolliert haben. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft, ob die Madrider Währunghüter gegen das Gesetz verstoßen haben. Offenbar geht es um Delikte im Millionenbereich. mehr
Die spanische Sparkasse Bankia erhält eine Kapitalspritze aus dem Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM von 18 Milliarden Euro. Doch die 350.000 Bankia-Aktionäre, viele von ihnen Kleinanleger, verlieren wohl ihren gesamten Einsatz, denn durch Kapitalschnitt werden die Bankia-Aktien nahezu wertlos. mehr
Schattenbanken unterliegen fast keiner Kontrolle und gelten als mitverantwortlich für die Finanzkrise. Einer Studie des Finanzstabilitätsrats zufolge haben sie in den vergangenen Jahren ihren Umsatz deutlich gesteigert. 2007 waren es noch 62 Billionen Dollar, 2011 bereits 67 Billionen Dollar. mehr
Die deutschen Banken sollen zwei Jahre länger als geplant die Hilfe des Bankenrettungsfonds SoFFin in Anspruch nehmen können. Das Kabinett brachte die Verlängerung der Maßnahme bis Ende 2014 auf den Weg. Anders als bisher sollen für künftige Verluste des Fonds die Banken selbst und nicht mehr die Steuerzahler haften. mehr
Der Internationale Währungsfonds hat vor der Gefahr einer Kreditklemme in Europa gewarnt. In seinem Bericht zur Finanzstabilität heißt es, sollte die Kreditvergabe sinken, könnte die Konjunktur in der Eurozone noch weiter einbrechen. Die Eurokrise bleibe das Hauptrisiko für das globale Finanzsystem. mehr
Mitten in der Finanzkrise setzt Deutschland auf ausgeglichene Haushalte und geringe Ausgaben. Nach Ansicht des US-Ökonomen Paul Krugman eine falsche Entscheidung. Im ARD-Interview sagt er: Deutschland sei zwar nicht Schuld an der Krise, hindere angeschlagene Staaten aber daran, sich über den Export zu erholen. mehr
Die Bankenkrise in Spanien hat eine Kapitalflucht ausgelöst. Laut der Zentralbank in Madrid zogen Anleger in den ersten fünf Monaten dieses Jahres die Rekordsumme von insgesamt 163 Milliarden Euro aus Spanien ab. Trotz der Hilfszusagen aus dem Euro-Rettungsschirm EFSF waren es allein im Mai 41,3 Milliarden Euro. mehr
Die EU gibt Spanien ein Jahr mehr Zeit zum Sparen. Die Regierung muss erst 2014 das Defizit unter die erlaubten drei Prozent des BIP drücken. Zudem soll das Land noch im Juli 30 Milliarden Euro Bankenhilfe bekommen. Der Bundestag kommt deswegen zu einer Sondersitzung zusammen. mehr
Rösler trifft Ministerpräsident Papandreou und Finanzminister Venizelos mehr
Eine neue Steuer auf Finanztransaktionen in der Europäischen Union soll künftig 57 Milliarden Euro pro Jahr einbringen. Die EU-Kommission beschloss Vorschläge für die Steuer. "Dies ist eine Frage der Fairness", sagte EU-Kommissionspräsident Barroso. mehr
IWF-Generaldirektorin Lagarde hat vor einem Rückfall der Weltwirtschaft in die Rezession gewarnt. Sie sieht Deutschland offenbar in einer Schlüsselrolle bei der Bewältigung der Probleme. Doch Finanzminister Schäuble bleibt bei den teuren Wünschen der Partner hart. mehr
Nun hat es die Deutsche Bank schwarz auf weiß: Die US-Regierung verklagt sie und 16 weitere Kreditinstitute auf Schadensersatz. Sie wirft ihnen vor, durch unlautere Hypothekengeschäfte die Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac in die Schieflage gebracht und somit die Finanzkrise mit angeheizt zu haben. mehr
Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Sarkozy haben über die Euro-Krise beraten. Ganz bestimmt gehe es dabei nicht um Eurobonds, ließ die Kanzlerin vorab verlauten. Das sei völlig unglaubwürdig, sagt ARD-Korrespondent Werner Sonne. Und doch gebe es aus Merkels Sicht Gründe, so etwas zu behaupten. Denn nicht nur die Märkte sind bei dem Thema hochnervös, sondern auch die Koalition. mehr
Entwicklung an den Börsen in Fernost mehr
Europaweit haben sich 91 Institute dem Banken-Stresstest unterzogen. Der Test - eine Konsequenz aus der Weltfinanzkrise 2008 - ist nicht unumstritten. Welche Szenarien wurden durchgespielt und welche Aussagekraft hat der Test? tagesschau.de beantwortet die wichtigsten Fragen. mehr
Wie schlägt sich Kanzlerin Merkel in der Euro-Krise? Die Bundesregierung zeige einen Mangel an finanzpolitischer Kompetenz, meint ARD-Korrespondent Rolf-Dieter Krause im Interview mit tagesschau.de. Die Berliner Geschwätzigkeit sei Teil des Problems und mache die Krise noch teurer. Nötig sei eine klare Haltung. mehr
Portugal hätte sich selbst retten können - davon ist Finanzwissenschaftler Otte überzeugt. Im Interview mit tagesschau.de erklärt Otte, warum eine Umschuldung sinnvoller gewesen wäre und warum die Banken immer noch ungeschoren davon kommen. Die wahren Probleme macht Otte aber in den USA aus. mehr
Riskante Spekulationen, laxe Aufsicht und falsche politische Weichenstellungen: Die Finanzkrise war laut dem Bericht einer US-Kommission keineswegs unvermeidbar. Schuld liege bei den Investmentbanken, der US-Notenbank und auch bei den früheren Präsidenten Bush und Clinton. mehr
Das griechische Parlament hat in der Nacht weiteren Sparmaßnahmen zugestimmt. Der griechische Journalist Tasos Telloglou kritisiert im Gespräch mit tagesschau.de jedoch, dass die Reformen zu langsam vorangehen. Die Regierung in Athen handle zaghaft und sei von den Maßnahmen nicht überzeugt. mehr
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