US-Außenminister Henry Kissinger führt in China Vorgespräche zu einem Besuch Präsident Nixons bei der chinesischen Regierung. Die Volksrepublik China zieht als Vertretung aller Chinesen in die UN ein.¶ mehr
Die Verhandlungen zum EWG-Beitritt Großbritanniens, Dänemarks, Norwegens und Irlands zeigen, dass die einzelnen Außenhandelsbeziehungen der Beitrittskandidaten zu Problemen führen könnten.¶ mehr
Die Menschen in den USA leiden unter der wirtschaftlichen Rezession. Zwar gibt Präsident Nixon seinen Vorgängern die Schuld an dem schwachen Dollar, es scheint aber erwiesen, dass das Engagement in Vietnam die US-Wirtschaft zu stark belastet hat.¶ mehr
Seit zwei Jahren tobt der Bürgerkrieg in Nordirland. Die Mehrheit der katholischen Iren kämpft gegen die von der britischen Armee unterstützten englischen Protestanten. In Straßenschlachten wird um die soziale Würde und die religiöse Freiheit gekämpft.¶ mehr
Die neue sowjetische Politik der Entspannung gilt nicht in gleichem Maße für die sozialistischen Bruderstaaten. Die rumänische Regierung demonstriert trotzdem ihre Unabhängigkeit.¶ mehr
Der Wechsel in der SED-Führung führt zu einer noch stärkeren Bindung der DDR an den "großen Bruder" Sowjetunion. Der neue Mann an der Spitze, Erich Honecker, will eine neue Sachlichkeit einführen. Die Planwirtschaft der DDR führt zu einem der höchsten Lebensstandards im Ostblock.¶ mehr
Die Probleme in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik beschäftigen die Parteien auf ihren Parteitagen. Auf ihnen wird auch die Strategie bis zur Wahl festgelegt, damit hat der Wahlkampf fast schon begonnen.¶ mehr
Die Regierung muss einige Niederlagen einstecken, in schwerem Fahrwasser manövrieren und kann dennoch einige Erfolge für sich verbuchen. Die Verteidigungspolitik gerät aus der öffentlichen Diskussion, die Wirtschaftspolitik fordert ihren Minister.¶ mehr
Die Gegensätze zwischen den USA und der EWG in Fragen der Währungs- und Handelspolitik sind Grund für Verhandlungen der Bundesrepublik mit den USA und den europäischen Verbündeten. Nach langen Verhandlungen wird ein Handelskrieg verhindert. mehr
Die langwierigen Verhandlungen der "großen Vier" um den Status von Berlin finden ihr Ende in der Unterzeichnung des Berlin-Abkommens. Das Abkommen beschreibt die Rechte der West-Berliner sowie die Bindungen und Verbindungen West-Berlins mit der Bundesrepublik.¶ mehr
Die Bemühungen der Bundesrepublik um ein verbessertes deutsch-sowjetisches Verhältnis führen zu ersten Ergebnissen. Bei einem Besuch von Bundeskanzler Brandt bei dem sowjetischen Staats- und Parteichef Breschnew erscheinen beide Politiker locker und gelöst.¶ mehr
Die ersten Gespräche der Regierungen von Bundesrepublik und DDR verlaufen erfolgreich. Unter anderem wird das Transit-Verkehrsabkommen unterzeichnet. ¶ mehr
Bundeskanzler Willy Brandt bekommt im Dezember in Oslo den Friedensnobelpreis. Er erhält die Ehrung für seine Bemühungen um die Verständigung der Völker sowie sein Engagement zur Verbesserung der Ost-West-Beziehungen. ¶ mehr
Griechenland und Irland brauchen bereits Hilfen der anderen Euro-Länder. Portugal und Spanien gelten als die nächsten Kandidaten. Die Schulden der vier Staaten bei internationalen Banken summieren sich auf 2,2 Billionen Dollar. Rund 513 Milliarden Dollar entfallen dabei auf deutsche Geldinstitute. mehr
Die chinesische Regierung versucht, in den jungen afrikanischen Republiken Fuß zu fassen - mit mäßigem Erfolg. In China selbst wird trotz des stagnierenden innenpolitischen Fortschritts der maoistische Weg in China beibehalten.¶ mehr
In der Raumfahrt schwebt der russische Kosmonaut Leonow frei im Weltraum, das US-Programm "Gemini" bereitet den bemannten Flug zum Mond vor. Im Wettbewerb um den Weltraum spornen die Raumfahrtnationen sich gegenseitig zu immer größeren Leistungen an. mehr
Mit scharfen Worten hat Bundesfinanzminister Schäuble auf die Kritik des Luxemburger Ministerpräsidenten Juncker reagiert, der die deutsche Europapolitik als egoistisch bezeichnet hatte. Im Bericht aus Berlin lehnte Schäuble erneut den Ruf nach gemeinsamen Anleihen der Euro-Länder ab. mehr
25 Jahre nach ihrer Gründung erfüllt die UNO die in sie gesetzten Erwartungen nicht, verstrickt sich zunehmend in Debatten und droht, in die Bedeutungslosigkeit zu versinken. mehr
Die Verschmutzung der Erde hat unbekannte, ernsthaft bedrohliche Ausmaße angenommen. Technischer Fortschritt wird als Problemverursacher gesehen, nicht als -löser. Die EXPO in Japan schwelgt in naivem Fortschrittsglauben. mehr
Im Gegensatz zu den ausgehenden 60er Jahren ist 1970 weniger vom politischen Engagement der Jugendlichen gekennzeichnet. Desillusioniert setzen viele Jugendliche ihren Rückzug in den unpolitischen - oft drogengeschwängerten Raum - fort. mehr
"Apollo 13", das dritte Mondlandungsunternehmen der USA, hält die Weltöffentlichkeit nach der Explosion eines Sauerstofftanks in Atem. Die Kritik an der bemannten Raumfahrt wird lauter. Währenddessen plant Russland eine permanente Station im All. mehr
Pompös wird in Peking der 21. Jahrestag der Revolution begangen. Jubelnde Massen säumen die Straßen, bei der zentralen Feier inszenieren die Verantwortlichen Tanz und eine von Menschen gebildete Nationalfahne. mehr
Preiserhöhungen von bis zu 30 Prozent für Grundnahrungsmittel treiben die polnische Bevölkerung zu Protesten auf die Straße. Die Regierung schlägt die Proteste gewaltsam nieder, 20 Menschen sterben. mehr
Gegen Ende des Jahres wird Pakistan, eines der ärmsten Länder dieser Welt, von einer der schwersten Überschwemmungskatastrophen seiner Geschichte getroffen. mehr
Guayana erlangt als letztes Teilstück des britischen Empires die Unabhängigkeit. Die Republik bleibt dem Königreich als Mitglied des Commonwealth verbunden. mehr
Erstmals steht mit Salvador Allende ein frei gewählter Marxist an der Spitze des chilenischen Staates. Nach den Ausschreitungen in Sommer vollzieht sich der Regierungswechsel friedlich. mehr
Der Konflikt im Nahen Osten bleibt weiterhin unkontrollierbar. Nach einem Brandanschlag auf die Al-Aksa-Moschee in Jerusalem und der Wahl des neuen Palästinenserführers Arafat droht die Situation zu eskalieren. Golda Meir wird israelische Ministerpräsidentin. ¶ mehr
Mittel- und Südamerika werden von Naturkatastrophen von Anschlägen radikaler Gruppierungen erschüttert. Mit Entführungen sollen politische Veränderungen und die Freilassung politischer Gefangener erreicht werden. mehr
Nach mehr als 30 Jahren an der Macht stirbt das Staatsoberhaupt Portugals, António de Oliveira Salazar, im Alter von 81 Jahren und hinterlässt einen rückwärtsgewandten Staat. mehr
Am 28. September stirbt der ägyptische Staatspräsident Nasser im Alter von 52 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes. Millionen Ägypter und viele Vertreter des Auslands erweisen ihm die letzte Ehre. mehr
Der ehemalige französische Ministerpräsident Charles de Gaulle stirbt am 9. November. Er gilt als einer der bekanntesten und einflussreichsten Politiker des 20. Jahrhunderts. mehr
In Nordirland sind das ganze Jahr über britische Soldaten im Einsatz, um Ausschreitungen zwischen Protestanten und Katholiken zu verhindern, die sich auch in diesem Jahr unversöhnlich gegenüberstehen. mehr
Die Amerikaner verlangen nach mehr innerer und äußerer Sicherheit. Bei Auseinandersetzungen zwischen der Armee und demonstrierenden Studenten kommt es zu Toten. mehr
Militärisch erfolglos verlaufen US-Offensiven gegen Kambodscha und Laos, die den Nachschub der nordvietnamesischen Truppen blockieren sollen. Der Krieg in Indochina droht immer mehr zum Flächenbrand zu werden. mehr
Der Bundestag beschäftigt sich intensiv mit der Zukunft der Bundeswehr. Grundlage für die Diskussion ist das sogenannte Weißbuch, in dem das Verteidigungsministerium eine kritische Bestandsaufnahme vornimmt. mehr
Zweimal treffen sich Bundeskanzler Brandt und Ministerpräsident Stoph, um über Annäherung und Zusammenarbeit zwischen Ost- und Westdeutschland zu beraten. Die Begeisterung der Bürger überträgt sich nicht auf die Gespräche. mehr
Bundeskanzler Willy Brandt setzt auf eine neue Ostpolitik. Im Zentrum seiner Bemühungen stehen die Sicherung des Friedens und die Verbesserung der Beziehungen mit den Staaten des Ostblockes. Die Konservativen in Deutschland lehnen seinen Annäherungskurs indes ab. mehr
Kanzlerin Merkel und Präsident Sarkozy haben beim deutsch-französischen Gipfel keinen Zweifel an ihrem gemeinsamen Kurs zur Euro-Zukunft zugelassen: Euro-Bonds soll es nicht geben, dafür aber mehr gemeinsame Politik. Der Gast verteidigte seine Gastgeberin auch gegen Kritiker. mehr
Die EU-Kommission hat erneut ein Kartellverfahren gegen Zementhersteller gestartet. Die Wettbewerbshüter verdächtigen acht Firmen, sich illegale Vorteile verschafft zu haben. Sowohl in Deutschland als auch in der EU liefen bereits Kartellverfahren gegen die Branche, die mit Millionenstrafen endeten. mehr
Die USA schicken die ersten Menschen auf den Mond. Am 21. Juli verfolgen 500 Millionen Fernsehzuschauer Neil Armstrongs erste Schritte. ¶ mehr
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