Die deutsche Staatsministerin Lührmann ist im serbischen Landesteil Bosnien-Herzegowinas zur unerwünschten Person erklärt worden - wegen Sanktionen gegen deren Anführer Dodik. Lührmann berichtet auch von Drohungen. mehr
In Bosnien und Herzegowina versuchen serbische Nationalisten, ihren Landesteil aus dem Gesamtstaat herauszulösen. Gegen den Präsidenten der Republika Srpska liegt ein Haftbefehl vor. Doch niemand nimmt ihn fest. Warum? Von O. Soos. mehr
Der serbische Nationalist Milorad Dodik ist zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Ihm wird die Missachtung internationaler Vorgaben vorgeworfen. Das Urteil könnte die Spaltungen in Bosnien und Herzegowina weiter verstärken. mehr
In Bosnien und Herzegowina haben außergewöhnliche Regenfälle zu schweren Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Mindestens 14 Menschen sind gestorben, mehrere werden vermisst. Auch in Kroatien wird vor Fluten gewarnt. mehr
Die UN-Generalversammlung soll über einen internationalen Gedenktag zum Völkermord von Srebrenica 1995 abstimmen. Bosnisch-serbische Politiker leugnen den Genozid bis heute. Sie empört auch die UN-Abstimmung. Von S. Hahne. mehr
Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben den Weg freigemacht für Beitrittsverhandlungen mit Bosnien und Herzegowina. Das Land habe seinen Platz in der "europäischen Familie", erklärte EU-Ratspräsident Michel. mehr
Auf dem Balkan könnte Bosnien und Herzegowina mit Flüssiggas aus Kroatien versorgt werden. Doch nationalistische Politiker beider Staaten blockieren ein geplantes Projekt. Von Nikolaus Neumaier. mehr
Debatte über EU-Beitritt von Bosnien und Herzegowina mehr
Bosnien und Herzegowina könnte grünes Licht für EU-Beitrittsverhandlungen bekommen - aus Brüssels "geopolitischer Räson", meint ein Experte. Dabei hat die Regierung kaum Reformvorgaben umgesetzt und kokettiert mit Nähe zu Russland. Von O. Soos. mehr
Der Balkanstaat Bosnien und Herzegowina erfüllt nach Einschätzung der EU-Kommission die Voraussetzungen für Beitrittsverhandlungen. Sie könnten in Kürze beschlossen werden. 2016 hatte das Land einen Aufnahmeantrag gestellt. mehr
Im bosnischen Flüchtlingslager Lipa entsteht ein Internierungstrakt, beauftragt und finanziert von der Europäischen Union. NGOs befürchten ein Abschiebegefängnis an der EU-Außengrenze. Von S. Hahne und S. Govedarica. mehr
Vor sechs Jahren hatte Bosnien und Herzegowina einen Antrag auf EU-Beitritt eingereicht. Nun gilt das Land offiziell als Beitrittskandidat. Damit wartet nur noch eines der sechs Balkanländer auf den Status. mehr
Die Europa-Minister der Mitgliedsstaaten sind sich einig. Sie wollen Bosnien-Herzegowina zum Beitrittskandidaten machen. Nun fehlt noch die Zustimmung der Staats- und Regierungschefs, die für Donnerstag erwartet und auch als Signal an Russland gelten wird. mehr
In Bosnien und Herzegowina könnten 25 Jahre Frieden auf dem Spiel stehen: Das Parlament der serbischen Teilrepublik Srpska hat die Abspaltung von der Zentralregierung beschlossen. Innerhalb von sechs Monaten soll der Austritt vollzogen werden. mehr
Bosnien und Herzegowina lag zwar abseits der Balkanroute. Doch seit 2017 versuchten Zehntausende, von dort aus in die EU zu gelangen. Die Flüchtlingscamps sind bis heute überfüllt. Von S. Govedarica und A. Beer. mehr
Im bosnischen Bihac hausen Flüchtlinge im Wald - die Lager in der Region sind voll. Corona ist nicht ihr größtes Problem: Sie kommen nicht weiter und berichten von Misshandlungen durch die Polizei. Von Andrea Beer. mehr
Referendum in der Republika Srpska: Zustimmung zu umstrittenem Feiertag mehr
Anders als andere Staaten in Ex-Jugoslawien ist Bosnien und Herzegowina weit von der EU entfernt. Der Grund sind interne Streitigkeiten von Bosniaken, Serben und Kroaten. Trotzdem hat das Land heute offiziell die EU-Mitgliedschaft beantragt - wohl im Streit, berichtet K. Engelhard. mehr
Bosnien und Herzegowina: Vermutlich fünf Bergleute bei Grubenunglück getötet mehr
Flutkatastrophe auf dem Balkan: Zehntausende Menschen werden in Sicherheit gebracht mehr
EU-Außenbeauftragte Ashton will bald nach Bosnien-Herzegowina reisen und auch dort Krisengespräche führen. Denn in dem Balkan-Staat gibt es ebenfalls Proteste. Gelingt dort keine Lösung, steht der Staat endgültig vor dem Scheitern. mehr
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