
Thüringen Nach Sprengstoffanschlag: Bankfiliale in Friedrichroda nach zehn Monaten wiedereröffnet
2024 war in Friedrichroda ein Geldautomat gesprengt worden. Die Sparkassenfiliale und das Gebäude, in dem sie sich befindet, wurden schwer beschädigt. Jetzt ist die Filiale wieder offen - mit sichereren Automaten.
Rund zehn Monate nach einem Sprengstoffanschlag auf die Geldautomaten der Sparkasse in Friedrichroda (Landkreis Gotha) hat die Filiale am Donnerstag wieder ihre Türen geöffnet. Wie die Kreisparkasse Gotha mitteilte, waren die Zerstörungen an der Bausubstanz so massiv, dass eine lange und umfangreiche Sanierung notwendig wurde.

Kay Brückmann (Bürgermeister von Friedrichroda) und Peter Rüsseler (Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Gotha) bei der Wiedereröffnung der Sparkassen-Filiale in Friedrichroda.
Farbpatronen als neue Sicherheitstechnik
Die Kosten dafür beliefen sich demnach auf rund eine Million Euro. Die Geldautomaten seien jetzt mit modernster Sicherheitstechnik ausgestattet. Unter anderem gibt es Farbpatronen in jedem Geldautomaten - bei einer Sprengung werden Banknoten eingefärbt und unbrauchbar gemacht. Das solle abschreckend wirken, so Sparkassenvorstand Peter Rüsseler.

Für rund eine Million Euro musste die Sparkassen-Filliale umfassend saniert werden.
Im Mai 2024 hatten Unbekannte zwei Geldautomaten in Friedrichroda in die Luft gejagt. Die Täter konnten entkommen und bis heute nicht ermittelt werden.
MDR (ar/jml)