Rosa-rote Blütenblätter mehrerer Sonnenhüte in einer Nahaufnahme.

Niedersachsen "Offene Pforte" in Hannover: Privatleute zeigen ihre Gärten

Stand: 04.04.2025 11:57 Uhr

Am Sonntag startet in Stadt und Region Hannover die jährliche Aktion "Die Offene Pforte". Bis in den Herbst laden 120 Privatgärten ein, an verschiedenen Tagen unterschiedlichste Anlagen zu besuchen.

Garteninteressierte haben bei der Aktion die Möglichkeit, einen Blick in besonders schöne Privatgärten zu werfen, wie die Stadt Hannover mitteilte. Dabei gehe es darum, sich Anregungen und Inspiration einzuholen. Aber die Gartenfreunde könnten sich auch an der "Begeisterung der verantwortlichen Menschen erfreuen", hieß es. Die 120 Gärten bilden laut Stadt eine bunte Mischung ab - vom Innenhof über Kleingärten bis hin zu größeren, parkähnlichen Anwesen. Bis zum 10. Oktober läuft die Aktion.

Auftakt mit Pflanzenflohmarkt in Burgdorf

Den Auftakt macht am Sonntag Ellen Bielert in Burgdorf. Sie lädt Interessierte von 12 bis 16 Uhr in ihren 800 Quadratmeter großen Garten ein. Dort veranstaltet sie zudem einen Pflanzenflohmarkt. Ebenfalls in Burgdorf öffnet am 13. April Erika Linda ihren 400 Quadratmeter großen Hausgarten samt eines 600 Quadratmeter großen Pachtgartens, den sie für die Anzucht und Überwinterung nutzt. Auch in Obernkirchen (Landkreis Schaumburg) bei Stadthagen gibt es an dem Tag etwas zu sehen: Der kleine Garten im Cottagestyle von Marlis und Jörg Kerkhoff kann von 11 bis 18 Uhr besichtigt werden, heißt es in der Programmbroschüre.

Ursprünge der Aktion in England

Das Projekt wurde nach eigenen Angaben gemeinsam von der Landeshauptstadt und der Region Hannover initiiert, um die Gartenkultur zu fördern. Seit 1991 läuft die Aktion in Hannover und gilt demnach als Vorreiter in Deutschland. Ursprünglich hatte sich das Projekt in England etabliert, hieß es.