
Brandenburg Berlin April beginnt mit trockenen Tagen – 20 Grad am Donnerstag möglich
Der April macht die Woche mild und trocken – vorerst. In den kommenden Tagen steigen die Temperaturen, Regen bleibt aus. Doch zum Wochenende sieht die Wetterlage in Berlin und Brandenburg anders aus.
Der März war zu trocken, der April knüpft daran zunächst an: Bis auf Weiteres sind in der Region keine allzu großen Niederschlagsmengen zu erwarten, wie ARD-Wetterexperte Andreas Arndt rbb|24 am Montag sagte. Erst am Wochenende könne es wieder regnen, jedoch nicht besonders viel und ohne Dauerregen. "Das Niederschlagsdefizit dürfte größer werden", so der Meteorologe.

Am Donnerstag bis 20 Grad, danach wieder kühler
Die Woche wird demnach in Brandenburg und Berlin sonniger und wärmer. Der Dienstag soll mit Wolken und Nebelfeldern starten. An diesem Tag sind Maximaltemperaturen von 13 bis 15 Grad und ein schwacher bis mäßiger Nord-. Beziehungsweise Nordostwind zu erwarten. Zum Abend werden die Wolken weniger.
Am Mittwoch wird laut Arndt die Sonne lange scheinen, obwohl der Tag wieder mit Nebel beginnen soll. Auch dieser Tag bleibt trocken und es wird mit maximal 15 bis 18 Grad noch etwas milder. Auch der Donnerstag soll viel Sonne bringen. Und die Temperaturen steigen weiter: "Da könnte es durchaus sein, dass die 20-Grad-Marke geknackt wird", sagte ARD-Meteorologe Arndt.
Zum Wochenende soll es wieder kühler und wechselhafter werden. Während am Freitag noch Höchstwerte von 14 bis 18 Grad erreicht werden sollen, sind es am Wochenende nur noch 10 bis 12 Grad. Regen ist möglich. In der Nacht von Samstag auf Sonntag kann es auch frostig werden, so Wetterexperte Arndt.
Der März war in der Region zu warm und zu trocken
Der vergangene Monat war in Berlin und Brandenburg deutlich wärmer und trockener als gewöhnlich. In Berlin lag die Durchschnittstemperatur im März mit 6,8 Grad Celsius um 2,8 Grad höher als üblich, in Brandenburg mit 5,9 Grad um 3,5 Grad höher, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Im sogenannten vieljährigen Mittel der internationalen Referenzperiode - einem Vergleichswert - liegt die März-Temperatur für Berlin bei 4,0 und für Brandenburg bei 3,5 Grad.
In Berlin und Brandenburg fiel mit zehn beziehungsweise 15 Litern pro Quadratmeter sehr wenig Regen. Normal wären laut DWD 37 beziehungsweise 36 Liter pro Quadratmeter. Mit 204 beziehungsweise 205 Stunden schien die Sonne auch außergewöhnlich viel.
Auch deutschlandweit sprach der DWD von einem deutlich zu milden und viel zu trockenen März. Grund waren demnach vor allem ausgeprägte Hochdruckwetterlagen.