Ein Mitarbeiter der Tesvolt GmbH montiert die APU (Active Power Unit) in einem 40Fuss-Container, der als 4MWh Batteriespeicher für einen Solarpark gedacht ist.

Sachsen-Anhalt Neuer Batteriespeicher in Stendal soll für Netzstabilität in Sachsen Anhalt sorgen

Stand: 07.03.2025 16:21 Uhr

In Stendal entsteht ein neuer Batteriespeicher mit einer Kapazität von 210 Megawattstunden. Er soll das Stromnetz stabilisieren und den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien unterstützen. Solche Speicher spielen eine zentrale Rolle für die Energiewende, da sie erneuerbar erzeugten Strom zwischenspeichern und bedarfsgerecht abgeben können.

Von MDR SACHSEN-ANHALT

In Stendal wird im kommenden Jahr eine leistungsfähige Batteriespeicheranlage in Betrieb genommen. Mit einer Kapazität von rund 210 Megawattstunden soll sie dazu beitragen, das regionale Stromnetz zu stabilisieren. Die Anlage wird von dem Unternehmen NOFAR Energy entwickelt und errichtet.

Wichtiger Beitrag zur Energiewende

Die neuen Speicherkapazitäten gelten als essenziell für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien. Sie ermöglichen eine effizientere Nutzung von Solar- und Windenergie, indem sie Strom speichern und bedarfsgerecht abgeben. Laut Prognosen sollen sich die Stromspeicherkapazitäten in Deutschland bis 2030 auf 15 Gigawatt erhöhen.

Finanzierung durch Norddeutsche Landesbank

Die Norddeutsche Landesbank übernimmt die Finanzierung des Projekts. Mit einem Investitionsvolumen von 87 Millionen Euro handelt es sich um die erste von der Bank in Deutschland finanzierte Batteriespeicheranlage. Zuvor hatte die Norddeutsche Landesbank nach eigenen Angaben bereits ähnliche Projekte in den USA, Großbritannien und Frankreich unterstützt.

MDR (dkn)/dpa, zuerst veröffentlicht am 05.03.2025