Neuwagen von BMW vor einem Autohaus.

Sachsen Millionenbetrug mit Autos: Tatverdächtiger in Dresden festgenommen

Stand: 11.03.2025 16:52 Uhr

Ein 41-jähriger Mann soll Autos verkauft haben, ohne sie zu liefern. Der Schaden beträgt rund 1,8 Millionen Euro. Nun wurde er in Dresden festgenommen. Die Ermittlungen laufen weiter.

Von MDR SACHSEN

Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Polizeidirektion Dresden ermitteln gegen einen 41-Jährigen wegen des Verdachts des Betrugs im besonders schweren Fall. Der Mann soll sich als Autohändler ausgegeben haben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Zwischen April und Dezember 2024 soll er insgesamt sieben hochwertige Fahrzeuge verkauft haben, ohne diese nach Zahlung des Kaufpreises zu liefern.

Neuwagen von BMW vor einem Autohaus.

Ein Mann aus Dresden soll Luxusautos verkauft haben - ohne sie zu liefern. Nun ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei wegen Betrugs. (Symbolbild)

Schaden von knapp zwei Millionen Euro

Der Gesamtschaden beläuft sich laut Staatsanwaltschaft auf mehr als 1,8 Millionen Euro. Der Beschuldigte soll aus den vermeintlichen Fahrzeugverkäufen über das Internet rund 1,5 Millionen Euro eingenommen haben. Diese Gelder habe er teilweise für den Kauf eines eigenen Luxusautos genutzt sowie auf verschiedene Konten ins Ausland überwiesen.

Verdächtiger in Dresden festgenommen

Nach Angaben der Polizei wurde der Verdächtige am Dienstag in Dresden festgenommen und dem zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht Dresden vorgeführt. Zeitgleich habe die Polizei Wohnungen in Dresden und Kiel durchsucht. Dabei habe man verschiedene Beweismittel sichergestellt. Nun werde untersucht, ob der Beschuldigte Mittäter oder Gehilfen hatte, hieß es.

MDR (ben)