Das Gymnasium „Neue Nikolaischule“ dient als Übungsort einer Übung der sächsischen Bereitschaftspolizei bei einer simulierten Amok-Lage.

Sachsen Leipziger Schule nach Drohung geschlossen

Stand: 11.03.2025 16:11 Uhr

Ein städtisches Gymnasium in Leipzig bleibt am Dienstag vorsorglich geschlossen. In der Schule war eine Drohung gefunden worden. Die Polizei ermittelt.

Von MDR SACHSEN

Unbekannte haben in einem Leipziger Gymnasium eine Drohung auf einer Schulbank hinterlassen. Zur Klärung der Hintergründe waren am Dienstag Beamte in der Neuen Nikolaischule in Leipzig-Stötteritz. Wie ein Polizeisprecher MDR SACHSEN sagt, sind die meisten Schüler im Homeschooling. Es findet am Dienstag demnach kein Unterricht in Präsenz statt.

Ein Teil der Schülerinnen und Schüler werde an anderen Schulen betreut, hieß es. Am Mittwoch soll wieder regulärer Unterricht stattfinden.

Das Gymnasium „Neue Nikolaischule“ dient als Übungsort einer Übung der sächsischen Bereitschaftspolizei bei einer simulierten Amok-Lage.

An der Neuen Nikolaischule in Leipzig findet nach einer Drohung vorübergehend kein Unterricht statt.

Polizei vermutet Schüler als Urheber

Um welche Art von Drohung es sich handelt, wollte die Polizei zunächst nicht bekannt geben. Ein politisch motivierter Hintergrund liege jedoch nicht vor, sagte der Sprecher. Zuerst hatte die "Leipziger Volkszeitung" von dem Vorfall berichtet. Die Polizei geht nach eigenen Angaben davon aus, dass Schüler des Gymnasiums die Nachricht am vergangenen Freitag auf der Bank hinterlassen haben. Sie hatte demnach Bezug auf den Dienstag.

Die Ermittlungen werden den Angaben zufolge wegen "Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten" geführt. Die Neue Nikolaischule ist ein Gymnasium in Trägerschaft der Stadt Leipzig.

MDR (lam/gri)/epd