
Sachsen Dramatische Rettungsaktion an Boselspitze bei Meißen
Knapp acht Stunden musste eine Wanderin nahe Meißen bis zu ihrer Rettung ausharren. Sie war an einem Aussichtspunkt abgerutscht und in einer Felsspalte steckengeblieben.
Eine Wanderin ist in einer dramatischen Rettungsaktion im Spaargebirge bei Meißen in Sicherheit gebracht worden. Die Frau war am Aussichtspunkt Boselspitze ausgerutscht und in einer Felsspalte steckengeblieben, wie die Polizei mitteilte. Sie drohte, an dem Abgrund 80 Meter in die Tiefe zu stürzen.

Am Aussichtspunkt Boselspitze bei Meißen war eine Frau abgerutscht und drohte in die Tiefe zu stürzen. Höhenretter bargen sie schließlich mit einer Korbtrage.
Wanderin musste stundenlang in Felsspalte ausharren
Erst nach etwa acht Stunden konnte die 60-Jährige nach Angaben der Feuerwehr in der Nacht von Höhenrettern geborgen werden. Sie seilten sich zu der Frau ab und brachten sie mit Hilfe einer Korbtrage in Sicherheit. Nach Reporterangaben waren die Freiwillige Feuerwehr Meißen und der Höhenrettungsdienst der Berufsfeuerwehr Dresden im Einsatz. Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Die Freiwillige Feuerwehr Meißen und die Höhenrettung der Berufsfeuerwehr Dresden waren bis in die Nacht im Einsatz.
MDR (kbe)/dpa