
Sachsen RE50 und ICE zwischen Dresden und Leipzig: Ausfälle und Umleitungen
Auf der Bahnstrecke zwischen Dresden und Leipzig beginnt ein neuer Bauabschnitt. Das hat vor allem Auswirkungen auf den RE50 und die ICE-Züge. Bis Juni kommt es zu Ausfällen und Umleitungen.
Ab Montag kommt es auf der Bahnstrecke zwischen Dresden und Leipzig erneut zu Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr. Grund dafür ist ein neuer Bauabschnitt auf der Strecke, wie die Bahn mitteilte. Demnach wird der Abschnitt Zeithain - Leckwitz in den kommenden Monaten modernisiert. Bis zum 6. Juni 2025 müssen sich Fahrgäste demnach auf Umleitungen, Ersatzverkehr oder geänderte Fahrpläne einstellen.

Auf der Bahnstrecke zwischen Dresden und Leipzig wird ab Montag ein neuer Abschnitt modernisiert. (Symbolbild)
RE50 wird zwischen Dresden-Neustadt und Riesa umgeleitet
Von den Änderungen betroffen sind Pendler und Reisende des stark genutzten Regionalexpress RE50 zwischen Dresden und Leipzig. Diese wird montags bis freitags zwischen 8 Uhr und 16 Uhr zwischen Dresden-Neustadt und Riesa ohne Halt umgeleitet. Dadurch entfallen in dieser Zeit die Halte in Coswig, Weinböhla, Niederau, Priestewitz, Glaubitz und am Chemie-Standort Nünchritz.
Für Fahrgäste wird ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Riesa, Glaubitz, Nünchritz und Großenhain Cottbuser Bahnhof eingerichtet. In Großenhain besteht Anschluss an die Züge der Linien RE15, RE18 und RB31 von und nach Dresden-Neustadt. Diese Züge halten auch in Priestewitz, Weinböhla und Coswig. Niederau wird nur von der RB31 und Regionalbussen bedient.

Der RE50 wird zwischen Riesa (im Bild) und Dresden-Neustadt bis Anfang Juni umgeleitet.
Auch IC- oder ICE-Verbindungen betroffen
Die Bauarbeiten haben auch Auswirkungen auf die IC- und ICE-Verbindungen zwischen Dresden und Leipzig. Laut Bahn fallen viele Fernverkehrszüge der ICE-Linie Wiesbaden - Frankfurt - Dresden im Abschnitt Dresden - Leipzig ersatzlos aus. Die Bahn nennt hierfür betriebliche Gründe. Die Züge der IC-Linie Stuttgart - Dortmund - Hannover - Dresden werden über Elsterwerda umgeleitet. Die Fahrzeit verlängert sich um rund 30 Minuten.
Reisende sollten sich vor Fahrtantritt über Änderungen informieren
Die Deutsche Bahn empfiehlt Reisenden, sich frühzeitig über mögliche Fahrplanänderungen unter www.bahn.de oder www.vvo-online.de zu informieren und gegebenenfalls alternative Verbindungen zu prüfen.
Ein Bahnsprecherin sagte MDR SACHSEN, die stundenweise Vollsperrung der Bahnstrecke sei nötig, um Spuntwände zu entfernen. Diese waren zwischen den Gleisen eingebaut, da die beiden Richtungen separat erneuert worden waren. Der Abschnitt Zeithain - Leckwitz soll im Juli wieder in Betrieb gehen. Dann habe die Deutsche Bahn ein weiteres Puzzlestück zum Ausbau der Strecke Leipzig-Dresden gesetzt hieß es. Anschließend folgten die Fertigstellung des Kreuzungsbauwerks Dresden Hauptbahnhof sowie die beiden Großprojekte Knoten Riesa und Kottewitz - Weinböhla mit einem neuen 3,4 Kilometer langen Tunnel zur Streckenbegradigung.
MDR (ben/dkö/lam)