
Brandenburg Bis Mitte April brauchen Reisende 45 Minuten länger
Verspätungen, Zugausfälle, Umleitungen: Die Deutsche Bahn baut auf der wichtigen Strecke zwischen Berlin und Hannover. Pendler müssen bis Mitte April deutlich mehr Zeit einplanen. Manch ein Halt entfällt komplett.
Zugreisende müssen zwischen Berlin, Hannover und Nordrhein-Westfalen von Freitagabend, 21 Uhr bis zum 14. April mehr Zeit einplanen. Grund dafür sind Bauarbeiten der Deutschen Bahn auf der Strecke zwischen der Bundeshauptstadt und Hannover, wie das Unternehmen mitteilte.
Die Fahrzeit zwischen beiden Städten verlängert sich demnach um rund 45 Minuten. Zudem fallen Züge und Halte aus. Konkret wird zwischen Rathenow und Staffelde in Brandenburg an der Oberleitung sowie an Wochenenden zwischen Wolfsburg und Stendal an Brücken gearbeitet. Deshalb müssten die Streckenabschnitte bis zum 14. April gesperrt werden.

Halt Wolfsburg entfällt - Ersatzhalte in Magdeburg und Potsdam
Auf der Verbindung zwischen NRW, Hannover und Berlin komme es deshalb zu (Teil-) Ausfällen sowie zu Umleitungen zwischen Hannover beziehungsweise Braunschweig und Berlin. In Wolfsburg halten während der Bauarbeiten gar keine Fernverkehrszüge. Zudem entfielen Halte unter anderem in Stendal, Berlin-Spandau, Berlin Hauptbahnhof, Berlin Südkreuz und Berlin Ostbahnhof.
Ersatzweise halten die Züge zum Teil in Magdeburg sowie in Potsdam. Einige Züge halten zudem in Braunschweig. Die Sprinter der ICE-Linie 9 von Bonn über Köln und Hannover nach Berlin sowie der ICE-Linie 14 von Aachen über Köln und Hannover nach Berlin entfallen komplett.
Die Bahn empfiehlt, sich vor der Fahrt über die tatsächlichen Abfahrts- und Ankunftszeiten zu informieren.
Sendung: rbb24 Inforadio, 04.04.2025, 8 Uhr