
Brandenburg 30-jährige Brandstifterin aus Fürstenwalde zu mehreren Jahren Haft verurteilt
Das Landgericht Frankfurt (Oder) hat am Freitag eine Frau aus Fürstenwalde (Oder-Spree) wegen schwerer Brandstiftung zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Mit den Bränden wollte die 30-Jährige Aufmerksamkeit auf sich ziehen, so das Gericht in seiner Urteilsbegründung.
Frau hatte die Taten gestanden.
Zwischen Ende 2022 und Juli vergangenen Jahres hatte die Angeklagte mehrfach Brände im Keller eines Mehrfamilienhauses im Paul-Frost-Ring in Fürstenwalde gelegt. Dabei erlitten mehrere Menschen Rauchgasvergiftungen. Zudem entstand nach Angaben einer Gerichtssprecherin ein Sachschaden von rund 200.000 Euro. Zu Beginn des Prozesses hatte die Angeklagte die Vorwürfe noch bestritten, später gab sie jedoch alles zu.
Das Urteil ist rechtskräftig.
Sendung: Antenne Brandenburg, 04.04.2025: 12:30 Uhr